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Oh Gott – meine armen Tomaten – richtiges Ausgeizen will gelernt sein!

Stellt euch vor, was mir passiert ist. Mit totalem Halbwissen habe ich mich an meinen Tomaten zu schaffen gemacht.

Erst kürzlich habe ich über Gesprächsfetzen aufgeschnappt, dass man Tomaten ausgeizen soll. Mein erster Gedanke war – Ausgeizen, was ist das denn? Okay, genauer hinhören!

Die Tomatenpflanze als solche bildet im Laufe ihres Lebens immer wieder neue Triebe, sogenannte Geiztriebe. Diese kleinen Schlawienerlies entziehen eurer Pflanze jede Menge Nährstoffe und können unter Umständen dazu führen, dass am Ende nicht mehr genug Kraft vorhanden ist, um eine gute Ernte gewährleisten zu können. Diese Triebe können auch dazu führen, dass eure Pflanze zu buschig wird und die Last an Blättern und Früchten nicht mehr tragen kann. Im schlimmsten Fall bricht sie unter der Last zusammen.

Na klar, macht ja auch total Sinn! Ich, zu Hause angekommen mit einer Masse an neuen Informationen im Schlepptau, habe mich gleich ans Ausgeizen meiner Tomaten gemacht. Geht es euch auch so, dass ein neuer Fachbegriff im Wortschatz Glücksgefühle auslöst?
Naja, wie dem auch sei… Mit einer Schere bewaffnet ging es los. Ich habe sämtliche neuen Triebe von meinen Pflanzen entfernt und das gute Stück ausgegeizt :). Ein großartiges Gefühl. Alles roch nach frischen Tomaten, die Pflanzen waren wieder schick und ich einfach nur glücklich.

Zwei Wochen später…Ich war zu Besuch bei einer Freundin und wir drehten eine kleine Runde durch ihren Garten (der im Übrigen den puren Neid bei mir entfacht) und stoppten am Ende bei den Tomaten. Wenn nicht jetzt, wann dann? Der perfekte Zeitpunkt mein fundiertes Gärtnerwissen auszupacken.
Ich fragte sie also, ob sie ihre Tomaten schon ausgegeizt hätte. Voller Stolz bejahte sie meine Frage. Okay – ich, leicht überrascht fragte genauer nach: „Wirklich? Wie machst du das denn? Schneidest du schon auch diese Triebe ab?“ und zeigte dabei auf einen völlig gesunden, wunderschönen Zweig der Tomate. Sie schaute mich an und sagte: „Nein, warum? Beim ausgeizen knipst du die Kleinen hier ab. Die zwischen Hauptstamm und Abzweigung.“ und zeigte dabei auf einen kleinen mini Winziling, der kaum zu bemerken war. Ich war geschockt und zu gleich völlig perplex. Wenn meine Freundin Recht hatte, habe ich meine Tomaten ohne Sinn und Verstand und ohne jeglichen Effekt beschnitten – waaah! Panik breitete sich aus.

Ich sprang sofort in mein Auto und machte mich auf den Weg nach Hause, um meine Babys zu begutachten und in der Tat…
Voller Enthusiasmus habe ich die falschen Zweige abgeschnitten. Den Tränen nahe, fing ich an zu recherchieren und informierte mich über die richtige Behandlung von Tomaten. Gott sei Dank habe ich recht spät mit dem Ausgeizen begonnen und nicht so viel kaputt gemacht. Meine Pflanzen tragen etliche Früchte und sehen wieder gut aus.

Vor- sowie Nachteile des Ausgeizens und eine bebilderte Beschreibung wie es richtig geht, findet ihr hier:
http://www.tomaten.de/tomatenanbau/tomaten-ausgeizen.html

Ich habe mir in meiner Panik mehrere Beiträge angesehen, fand diesen jedoch am besten.

Denkt immer dran, alles hat seine Vor- und Nachteile genauso das Entfernen der kleinen Triebe. Immerhin greift ihr mit dem Abknipsen in die Natur ein. Außerdem ist zu beachten, dass es durchaus Sorten gibt, die durch das Beschneiden kaputt gehen. So z.B. Strauchtomaten.

Nichts desto trotz – die Moral von der Geschichte ist, erst Informieren und dann aktiv werden, aber niemals vergessen einfach mal was auszuprobieren.

In diesem Sinne – Habt ein schönes Wochenende!

Eure Biene
Bussi
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DIY Pflanzenschilder – der Hingucker zwischen jeder Pflanze !

Ist euch das auch schon passiert?
Ihr steht vor einem Beet oder einem eurer Pflanzentöpfe und wisst nicht mehr was ihr ausgesät habt.

Um das zu vermeiden habe ich eine kleine Anleitung zusammengestellt wie man Pflanzenschilder Selbermachen kann.

Was ihr dafür braucht:

  • Acrylfarben auf Wasserbasis
  • Pinsel
  • wasserfester Stift
  • Pflanzschilder aus Holz oder Bastelholz
  • Korken oder Steine
  • Bambusholz und Schnur

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Und schon geht´s los !
Taucht den Pinsel in die Farbe eurer Wahl und bemalt das bevorzugte Pflanzenschildchen mit dieser. Achtet darauf die Farbe gleichmäßig zu verteilen, um später einen schöneren Effekt zu erzielen.

Ich habe den Teil der in die Erde gesteckt wird nicht bemalt, weil man diesen später nicht mehr sieht. Solltet ihr die Schilder mit auf Wasser basierender Farbe bemalen, braucht ihr aber keine Bedenken zu haben und könnt die Schilder gerne auch komplett bemalen.
Anschließend gut trocknen lassen.

Jetzt geht´s ans Verzieren. Hier sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Schreibt den Namen der Pflanze auf das Schild und malt zusätzlich ein kleines Muster mit auf die Schildchen. Schwuppel di wuppel habt ihr euren ganz individuellen Eyecatcher!

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Da nicht jeder den gleichen Geschmack hat, habe ich auch ein paar Alternativen für Euch im Schlepptau.

Da wäre zum einen das Pflanzenschild aus Stein. Hier ist das Prozedere dasselbe, wie bei den Schildchen aus Holz. Einfach anmalen, trocknen lassen, verzieren, fertig.

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Für das Schild aus Kork habe ich ein Drittel des Korkens weggeschnitten. Ich hatte leider keinen mit unbedruckter Stelle. Durch das wegschneiden eines kleinen Teils habe ich nun eine schöne Fläche zum Beschriften.
Für den Stiel könnt ihr entweder „Cake Pop Sticks“ nehmen, oder ein Bastelholz teilen und zuspitzen.
Nachdem ich meinen Korken beschriftet habe, habe ich ihm mit einer Tupftechnik ein bisschen Farbe gegeben. Et voilà – schönischön !

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Auch sehr schick ist der selbstgemachte Wegweiser. Hierfür schneidet ihr ein Bastelholz zu, beschriftet es und bindet es anschließend mit einem Faden an einem Bambusholz fest. Am besten, bindet ihr das Ganze über Kreuz damit es später auch hält.

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Bei diesen kreativen Hinguckern vergesst ihr bestimmt nicht mehr was aus der Erde gekrochen kommt. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Selbermachen und freue mich auf eure Ideen!

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Alles Liebe!
Eure Biene

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Wie sieht der Balkon aus? Klappe, die zweite.

Erst kürzlich war ich beruflich in Irland. Die grüne Insel hat ihrem Ruf alle Ehre gemacht.
Es war herrlich, aber ich kann euch sagen – wie das mit Klischees so ist – es stimmen nicht alle ;).

Wir hatten überwiegend herrliches Wetter, aber auch das Vergnügen allen vier Jahreszeiten an einem Tag zu begegnen. Es gibt mehr Kühe als Schafe und nicht alle Iren haben rote Haare!

Okay, aber was stimmt denn eigentlich?
Ich kann euch sagen, dass die Luft fantastisch ist, die Wiesen so grün und die Farben der Blumen so intensiv, dass es direkt Lust darauf macht, selber Schaufel und Spaten in die Hand zu nehmen um los zugärtnern.
Die Sehnsucht nach dem eigenen Balkon stieg also mit jedem Tag den ich weg war.

Gott sei Dank haben liebe Freunde die Hege und Pflege der Pflanzen übernommen und nicht eine hat das Zeitliche gesegnet. Im Gegenteil, mir ist die Kinnlade nach unten geklappt als ich wieder zu Hause ankam. Die Natur ist förmlich explodiert und in nur zwei Wochen hat mein Balkon den Sprung von der „Pflanzenwohnung“ zur Oase gemacht. Ich bin schwer begeistert!

Nicht nur die Erdbeeren wachsen wie wild, auch der Kohlrabi, die Tomaten und die Himbeeren entwickeln sich prächtig. Sogar die Bohnen ranken gen Himmel und auch die Kartoffeln wachsen mir langsam aber sicher über den Kopf.

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Geht es bei euch auf dem Balkon oder im Garten auch schon rund?

Ich halte euch natürlich über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden!

Fühlt euch gedrückt!
Eure Biene

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Ein Loblied auf die Erdbeere, inklusive Rezept für Erdbeerkäse

Wenn ich an meine Kindheit denke, denke ich automatisch auch an Erdbeeren. An den einzigartigen, unglaublich angenehmen Duft. An ihre tolle Farbe, das Knirschen zwischen den Zähnen, wenn man auf die kleinen Samen beisst und an die Geschmacksexplosion, die die Erdbeere so einzigartig macht.

Kaum eine Frucht hat sich so in unserem Alltag verfestigt und ist gleichzeitig so vielfältig.
Egal ob im Salat, als Marmelade, auf dem Kuchen oder mit Milch und Zucker – Erdbeeren sind einfach yummy.

Deswegen haben die süßen Kleinen auch einen Platz auf meinem Balkon ergattert. Am Anfang hatte ich ein bisschen Sorge, dass ihnen der Platz zu wenig wird. Nun, nachdem ein paar Wochen vergangen sind, kann ich aber sagen, dass Erdbeeren auch mit weniger Platz zurecht kommen. Großartig, nicht?

Bevor ich die ersten Pflänzchen gekauft habe, habe ich mich im Gartenhaus meines Vertrauens ein bisschen beraten lassen. Dabei habe ich gelernt, dass es wichtig ist, entweder Pflänzchen zu kaufen die sich selbst bestäuben (sonst schauts nämlich schlecht aus mit der Ernte), oder diese, die das nicht selber machen, mit anderen Sorten zu paaren.
Entschieden habe ich mich letzten Endes für die „Korona“, weil das wohl eine Sorte ist, bei der die Beeren nicht sehr vergoren schmecken, wenn sie mal ein bisschen länger hängen.

Jedes Pflänzchen wohnt nun in einem Topf mit einem Durchmesser von 10cm und hängt an einer Holzpaneele, damit die Beeren nach unten baumeln können. Das klingt wirklich winzig, aber es funktioniert. Die ersten Früchte erröten schon und sind bald reif für die Ernte.

Als ich noch ein Kind war, gab es im Sommer immer ein kleines Schüsselchen mit frisch geschnittenen Erdbeeren, eine Prise Zucker und ein bisschen Milch drüber.
Hier in Bayern ist es im Sommer jedoch üblich „Erdbeerkäse“ zu geniessen. Kinder lieben das! Damit ihr es selber auch mal ausprobieren könnt, findet ihr hier das Rezept.

Erdbeerkäse für 5 Personen:

500 gr frische Erdbeeren
200 ml süße Sahne
50 – 100 gr Zucker (je nach Geschmack)

Erdbeeren waschen und stampfen bzw. zerdrücken, nicht pürieren (!), am besten mit einer Gabel oder einem Löffel. Sahne und Zucker unterrühren, abschmecken, fertig :).

Habt ihr auch eine Obsession für Erdbeeren? Gibt es vielleicht ein Rezept, das ihr teilen wollt?
Ich freue mich schon auf eure Ideen!

Eure Biene

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Wie sieht der Balkon aus? Klappe, die erste.

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Ich kann euch gar nicht sagen, wie stolz ich auf meinen Balkon bin.

In der Zwischenzeit ist natürlich einiges gewachsen und vieles hat einen neuen Platz, nichts desto trotz – der Wohlfühleffekt steigt von Tag zu Tag.

Wie schaut es denn in euren Gärten, oder auf eurem Balkon aus?
Habt ihr euch auch eine kleine Wildnis geschaffen oder mögt ihr es lieber organisiert?

Ich freue mich auf eure Bilder!

Es grüßt – die Biene 🙂

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Schön, dass du mal reinschaust!

Gemäß einem Zitat von Goethe, in dem er sagt: Es ist nicht genug zu wollen – man muss auch tun.„, sitze ich heute hier und schreibe an meinem ersten Blog.

Ich muss sagen, das Ganze braucht schon eine gewisse Portion Mut und ist gar nicht so einfach wie man sich das vorstellt. Das Grübeln beginnt mit der Suche nach einem passenden Thema und endet mit der Frage, ob das was man zu sagen hat, genug Gehalt hat um eine Leserschaft zu begeistern!

Im vergangenen Jahr hatte ich mehrere Projekte, oft zwei oder drei zur gleichen Zeit, aber keines hat mich so sehr erfüllt wie das Gärtnern. Es ist etwas Tolles, sich mit einem Thema auseinander zu setzen, zu lernen und am Ende eine kleine Pflanze beim Wachsen zu beobachten.

Wo wir auch schon beim Thema meines Blogs wären.
Ich möchte etwas von der Bereicherung des Gärtnern´s, des Gestaltens und des Kochens an euch weitergeben. Es geht darum, sich auf die wesentlichen Dinge im Leben zu besinnen und die Freude, die uns jeden Tag in Form von Natur und Genuss umgibt, auf- und mitnehmen zu können.

Herzlich willkommen in Biene´s Welt!

 
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